Wing Tchun Unterricht Lehrer Galerie Mitglieder

Wing Tchun


Was ist Wing Tchun Kung Fu?
Wing Tchun ist eine 300 Jahre alte chinesische Kampfkunst.
Nützen Sie Wing Tchun um sich in extremen Situationen schnell und effektiv verteidigen zu können.
Erlernen Sie im Unterricht durch traditionelle Formen, Prinzipien und Anwendungen wie Sie sich schnell und effektiv ohne jahrelanges Training schützen können.

Lebensphilosophie
Die Konzentration auf das Wesentliche, das rechtzeitige reagieren und der kluge Umgang mit den Kräften lässt sich auch auf das tägliche Leben anwenden. So kann Wing Tchun eine praktische Lebensphilosophie sein.
Der Spaß den Wing Tchun macht braucht man eigentlich gar nicht zu erwähnen. Mit Gleichgesinnten sich mit dem Thema Selbstverteidigung und Kampfkunst zu beschäftigen und gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen zu teilen, dass ist der Spaß und die Leidenschaft am Wing Tchun.

Gesundheit
Wing Tchun ist nicht nur ein effektives Selbstverteidigungssystem. Unter anderen wirkt sich das Wing Tchun Training sehr positiv auf die Gesundheit aus. Durch die speziellen Übungen bekommt man ein ganz neues Körpergefühl und der Umgang mit der Kraft des Angreifers schafft ein neues Bewusstsein. Wing Tchun Training fördert Gleichgewicht, Koordination, Beweglichkeit, Reaktionsfähigkeit, Kraft und Kondition.

Selbstverteidigung und Kampfkunst

Wing Tchun möchte Menschen eine effektive Verteidigungsmöglichkeit geben, wobei man nicht viel Kraft, artistische Akrobatik oder lange Ausdauer braucht, sondern mit Intelligenz, List und Schnelligkeit die eigene Gesundheit schützt und die Gefahr schnell beendet. Wing Tchun ist frei und kreativ und durch langes Training wird nachher die Selbstverteidigung zur Kunst des Kämpfens.

Wing Tchun History
Wing Tchun ist eine chinesische Kampfkunst, von dieser existieren zwei verschiedene Überlieferungen. Zu beachten ist das solche Überlieferungen meistens Legenden sind und nicht Wissenschaftlich belegt sind.
Am weitesten verbreitet ist die Geschichte einer Nonne Namens Ng Mui, die aus dem klassischen Schaolin-Kung Fu bestehenden Techniken so umformte, dass schließlich das Wing Tchun dem Schaolin weit überlegen waren. In folge dessen unterrichtete sie ein Mädchen, welche sich mit diesem neuen Stil einem gewalttätigen Mann zur wehr setzen sollte, der sie ständig belästigte. Dieses Mädchen hieß Wing Tchun (schöner Frühling).

Geschichtlichen-Ablauf

Als die Kanghsi-Regierung der Qing-Dynastie (1662-1722) das Kaiserreich Chine regierten waren die Shaolin-Kung Fu Kämpfer sehr gefürchtet und berühmt. Diese Tatsache machte der Qing-Dynastie solche Angst, dass beschlossen wurde das Kloster am Sung-Berg der Honan-Provinz zu zerstören und die Mönche zu töten. Die Soldaten wurden mit dem Befehl losgeschickt und der Kampf wurde verloren. Das Kloster blieb bisher unversehrt. Ein Beamter Namens Chan Man Wai, der sich die Möglichkeit nicht nehmen lassen wollte, sich einen Namen zu machen. Chan Man Wai verschwor sich mit dem Mönch Ma Ning Yee, dieser hinterging seine Freunde und Kameraden und steckte das Kloster in Brand. Die Meisten Schaolin Mönche starben und mit ihnen die Kampfkunst, bis auf wenige die entkommen konnten. Darunter befanden sich unter anderem eine buddhistische Meisterin und Ng Mui. Die Nonne Ng Mui ließ sich im Weißen Kranich Tempel am Tai Leung-Berg nieder, wo sie sich heimlich der Kampfkunst und dem Zen widmen konnte.

Die Entwicklung des Wing Tchun-Systems

Die inzwischen ältere Dame Ng Mui wird immer noch verfolgt und aus diesem Grund entschließt sie sich ein Kampfsystem zu entwickeln mit dem sich jeder Mensch einen in klassischen Kampfkünsten ausgebildeten Kämpfer zu besiegen. Die Entwicklung nahm ihren Lauf und wollte kein Ende nehmen bis sie durch Zufall die entscheidende Inspiration hatte. Sie wurde Zeugin eines Kampfes zwischen einem Fuchs und einem Kranich. Der Fuchs unternahm jede Anstrengung den Kranich von der Flanke tödlich angreifen zu können, aber der Kranich drehte seine Brustseite stets so hin, dass der Fuchs immer Frontal zu ihm stand. Bei jedem Angriff des Fuchses wehrte der Kranich mit seinen Schwingen die Angriffe so geschickt ab und setzte einen Konter mit seinem Schnabel. Aus dieser Inspiration entwickelte sie das Kampfsystem. Die vornehmlichsten Unterscheidungsmerkmale des neuen Systems von Ng Mui zum Shaolin-Kung Fu waren die einfacheren und anpassungsfähigeren Bewegungen, die Praxisbezogenheit und der ökonomischere Krafteinsatz. Ng Muis System erhielt dadurch die Möglichkeit den Gegner mit Methode statt mit Kraft zu besiegen.

Yim Wing Tchun


Eines Tages machte Ng Mui am Tai-Leung-Berg Bekanntschaft mit Yim Lee und seiner Tochter Wing Tchun. Yim Lee und Tochter Wing Tchun waren Flüchtlinge aus der Provinz Kwantung, weil sich Yim Lee dort in einer Gerichtsangelegenheit verwickelte mussten sie fliehen und finanzierten sich nun ihr Leben aus dem Verkauf von Torfu. Die Schönheit und Aufgewecktheit von Wing Tchun wurde aber zu Problem. Der notorische Schläger Wong der ein Kung Fu-Experte war und einer Geheimgesellschaft angehörte wurde von der Schönheit Yim Wing Chun`s angezogen und hielt um ihre Hand an. Yim Wing Tchun die schon als Kind dem Jüngling Leung Bok Chau, einem Salzkaufmann aus Fukien versprochen war, lehnte ab. Daraufhin schickte Wong einen Boten mit einer Frist und drohte Gewalt anzuwenden, falls sie sich ihm verweigerte. Ng Mui die inzwischen gute Kundin von Yim Lee und seiner Tochter geworden war unterhielt sich oft mit den beiden. Als sie bemerkte dass beide von großen Sorgen gequält wurden Fragte sie Yim Lee was passiert wäre, Yim Lee erzählte ihr von Wong. Ohne zu zögern beschloss Ng Mui Yim Wing Tchun zu helfen, aber sie konnte Wong nicht selbst helfen, aufgrund ihrer Tarnidentität. Deshalb wollte sie Yim Wing Chun helfen, indem sie ihr die Kunst des Kämpfens mit ihrem neuen Kampfsystem beibrachte. Nach nur drei Jahren Privatunterricht hatte sie die ihr gezeigte Methode gemeistert. Ng Mui schickte sie nach der Ausbildung im Weißen Kranich-Tempel wieder zurück zu ihrem Vater. Kaum kehrte Wing Tchun ins Dorf zurück, wurde sie wieder von dem Schläger Wong bedrängt und sie forderte ihn zum Kampf auf. Wong war sich seines Sieges sicher und freute sich darauf, das schöne Mädchen endlich zu erringen. Aber er täuschte sich, denn Wing Tchun schlug ihn zu Boden, wo er hilflos liegen blieb. Als Ng Mui beschloss, wieder weiterzureisen ermahnte sie Wing Chun, einen würdigen Nachfolger zu finden und nur die richtigen Schüler zu unterweisen. Diese Mahnung wurde auch von den folgenden Generationen befolgt.

Yip Man und Schüler Bruce Lee (Klick auf Bild für mehr Infos)



Selbstverteidigung und Gewaltprävention für Kinder ab 5 Jahren

Das Kinderprogramm ist besonders auf Bewegung ausgelegt. Es werden Koordination, Gleichgewicht, Feinmotorik und zu guter letzt die Gehirnaktivitäten gefördert.

In Punkto Selbstschutz wird bei Kindern besonders darauf geachtet, dass sie lernen „Gefahren“ richtig einzuschätzen.
Mit Gewalt werden Ihre Kinder leider schon sehr früh konfrontiert und dies zum Teil schon in der Grundschule.

Wir versuchen im Unterricht den Kindern, sowohl durch Praxis als auch durch Theorie ihren Standpunkt zu verdeutlichen. Was sie zu tun haben und was nicht. Wie sie erfolgreich eine Gefahrensituation umgehen und wie sie die Gefahr rechtzeitig erkennen. Sollten alle Stricke reißen und die Ernstsituation eintreten, können sie auf die erlernten Selbstverteidigungs-Techniken zurückgreifen.

Aus meiner Sicht ist es wichtig das die Kinder sich bewegen um so ihre Feinmotorik zu schulen. Einem Kind muss schon früh beigebracht werden sich gesund zu Bewegen und daran Freude zu haben.
Genau hier kommt das Wing Tchun ins Spiel. Gerade in dieser einzigartigen Kampfkunst lernen Kinder ihren Körper zu beherrschen und geschmeidig zu bewegen ohne den Körper auf unnatürliche Art und Weise zu belasten, wie es in vielen Sportarten üblich ist. Sie lernen ihren Körper zu koordinieren und ihre Kraft so dosieren, dass der Trainingspartner nicht verletzt wird. Auch aus diesem Grund wird im Wing Tchun die meiste Zeit mit Körperkontakt trainiert und geübt, so dass Kinder die Wirkung ihres Körpers einschätzen lernen und nutzen können.

Ich vermittle den Kindern ohne verbale Gewalt oder disziplinarischen Maßnahmen, wie sie andere und sich selbst zu akzeptieren und zu respektieren haben.
Das Erlernte kann nur aufgenommen werden (das gilt auch für Erwachsene), wenn eine gelockerte und freundliche Atmosphäre herrscht.